Lerninhalte finden
Features
Entdecke
© StudySmarter 2025, all rights reserved.
Ein Produktionsunternehmen plant die Herstellung zweier Produkte (Produkt A und Produkt B) unter bestimmten Bedingungen. Es gibt eine maximale Anzahl an verfügbaren Arbeitsstunden (200 Stunden pro Woche) und Rohmaterialien (500 Einheiten pro Woche). Produkt A erfordert 2 Stunden und 5 Einheiten Rohmaterial pro Stück, Produkt B erfordert 3 Stunden und 7 Einheiten Rohmaterial. Der Gewinn pro Einheit von Produkt A beträgt 50 Euro und der Gewinn pro Einheit von Produkt B beträgt 70 Euro. Das Unternehmen möchte den Gesamtgewinn maximieren.
Löse das lineare Optimierungsproblem mathematisch und bestimme die Anzahl der Produkte A und B, die hergestellt werden sollen, um den Gewinn zu maximieren.
Lösung:
Stelle das genannte Optimierungsproblem graphisch dar. Zeichne die Machbarkeitsmenge und identifiziere den Optimalpunkt.
Lösung:
Graphische Darstellung des linearen Optimierungsproblems:Zunächst müssen wir die Nebenbedingungen graphisch darstellen und die Machbarkeitsmenge sowie den Optimalpunkt finden.1. Nebenbedingungen aufstellen:
Du hast ein lineares Optimierungsproblem in der kanonischen Form gegeben:
Benutze den Simplex-Algorithmus, um dieses lineare Optimierungsproblem zu lösen.
Führe die initiale Aufstellung der Simplex-Tableau für das folgende Optimierungsproblem durch:
Ziel: Maximiere z = 3x1 + 2x2
mit den Einschränkungen:
Stelle die erweiterte Matrix (Tableau) auf und definiere die Basisvariablen.
Lösung:
Um das gegebene lineare Optimierungsproblem mit dem Simplex-Algorithmus zu lösen, führen wir zunächst die initiale Aufstellung der Simplex-Tableau durch. Hier sind die einzelnen Schritte:
Ziel: Maximiere z = 3x1 + 2x2
mit den Einschränkungen:
Um das Problem in Form eines Simplex-Tableaus zu bringen, fügen wir Schlupfvariablen (S1 und S2) zu den Ungleichungen hinzu, um diese zu Gleichungen zu machen:
Die Schlupfvariablen (S1 und S2) repräsentieren die zusätzlichen Variablen, die in der anfänglichen Basis sein werden. Das Ziel ist es, z direkt in die Tableau zu integrieren.
Die initiale Simplex-Tableau sieht wie folgt aus:
Basis | x1 | x2 | S1 | S2 | B |
---|---|---|---|---|---|
S1 | 2 | 1 | 1 | 0 | 4 |
S2 | 1 | 2 | 0 | 1 | 3 |
z | -3 | -2 | 0 | 0 | 0 |
Hierbei:
Die initiale Basis besteht aus den Schlupfvariablen S1 und S2.
Setze den Simplex-Algorithmus fort, indem Du die Pivot-Operationen durchführst und das Tableau bis zur Optimallösung transformierst. Dokumentiere jeden Schritt sorgfältig. Erkläre Deine Wahl des Pivotelements in jedem Schritt und berechne die entsprechenden Änderungen im Tableau.
Lösung:
Um das lineare Optimierungsproblem vollständig zu lösen, setzen wir die Pivot-Operationen weiterhin fort und dokumentieren jeden Schritt.
Aktuelles Simplex-Tableau nach dem ersten Pivot-Schritt:
Basis | x1 | x2 | S1 | S2 | B |
---|---|---|---|---|---|
x1 | 1 | 0 | 2 | ||
S2 | 0 | 1 | 1 | ||
z | 0 | 0 | 6 |
Schritt 3: Wahl des nächsten Pivotelements
Wir wählen wieder die Spalte mit dem negativsten Koeffizienten in der Zielfunktion (z), das nächste Pivotelement. In diesem Fall gibt es keinen negativen Wert in der Zielfunktion mehr, das bedeutet, die aktuelle Lösung ist optimal.
Optimale Lösung
Das Tableau zeigt, dass die optimale Lösung erreicht ist, da es keine negativen Einträge mehr in der z-Zeile gibt. Daher ist die Lösung:
Das bedeutet, dass die optimale Lösung für die Zielfunktion z = 3x1 + 2x2 unter den gegebenen Einschränkungen bei x1 = 2, x2 = 0 erreicht wird, was zu einem maximalen Wert von z = 6 führt.
Da der Simplex-Algorithmus keine weiteren negativen Einträge in der Zielfunktion (z) findet, haben wir die optimale Lösung erreicht.
Nach Erreichen der Optimallösung, interpretiere die Ergebnisse:
Lösung:
Nach Erreichen der Optimallösung interpretieren wir die Ergebnisse des Simplex-Algorithmus:
Optimale Werte der Entscheidungsvariablen:
Optimaler Wert der Zielfunktion:
Der optimale Wert der Zielfunktion z ist:
Diskussion zur Verschärfung einer Randbedingung:
Betrachten wir, was passieren würde, wenn eine der Randbedingungen verschärft würde, beispielsweise 2x1 + x2 ≤ 3 anstelle von ≤ 4:
Zusammengefasst würde die ursprüngliche optimale Lösung durch die Verschärfung der Randbedingung unzulässig; daher wäre eine erneute Anwendung des Simplex-Algorithmus erforderlich, um eine neue zulässige und optimale Lösung zu finden.
Hintergrund: Du hast ein nichtlineares Optimierungsproblem, das durch die folgenden Gleichungen und Ungleichungen beschrieben wird:
Formuliere die Lagrange-Funktion für das gegebene Optimierungsproblem.
Lösung:
Lagrange-Funktion:Die Formulierung der Lagrange-Funktion für das gegebene Optimierungsproblem umfasst die Integration der Zielfunktion und der Nebenbedingungen mit Hilfe von Lagrange-Multiplikatoren. Hier ist der Schritt-für-Schritt-Prozess:
Leite die KKT-Bedingungen für dieses Optimierungsproblem her. Schreibe die Gleichungen für die Stationaritätsbedingung, die Primale Durchführbarkeitsbedingung, die Duale Durchführbarkeitsbedingung und die Komplementäre Schlupfbedingung auf.
Lösung:
KKT-Bedingungen:Die Karush-Kuhn-Tucker (KKT)-Bedingungen für ein nichtlineares Optimierungsproblem umfassen die Stationaritätsbedingung, die Primale Durchführbarkeitsbedingung, die Duale Durchführbarkeitsbedingung und die Komplementäre Schlupfbedingung. Hier ist der detaillierte Prozess für das gegebene Problem:
Löse das System der KKT-Bedingungen, um die optimalen Werte von x und y und der Lagrange-Multiplikatoren zu finden.
Lösung:
Lösung des Systems der KKT-Bedingungen:Um die optimalen Werte von
Überprüfe, ob alle Voraussetzungen (wie Differenzierbarkeit und Konvexität der Zielfunktion und der Nebenbedingungen) für die Anwendung der KKT-Bedingungen in diesem Fall erfüllt sind.
Lösung:
Überprüfung der Voraussetzungen für die Anwendung der KKT-Bedingungen:Um die KKT-Bedingungen auf ein Optimierungsproblem anwenden zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören die Differenzierbarkeit und Konvexität der Zielfunktion und der Nebenbedingungen. Lass uns diese Voraussetzungen prüfen:
Betrachte ein Robotersystem, das autonom in einem Gitter von 5x5 Feldern navigiert. Jedes Feld des Gitters kann entweder frei begehbar oder ein Hindernis sein. Das Ziel des Roboters ist es, von einem Startfeld
Formuliere die deterministische Bellman-Gleichung für den gegebenen Kontext. Bestimme die Wertfunktion
Lösung:
Im Kontext des Robotersystems, das in einem 5x5-Gitter navigieren muss, wollen wir die deterministiche Bellman-Gleichung formulieren. Dafür müssen wir die Wertfunktion, die Kostenfunktion und die Zustandsübergangsfunktion klar definieren.
1. Wertfunktion: Die Wertfunktion V(x) stellt die minimalen Kosten dar, die erforderlich sind, um vom aktuellen Zustand x zum Zielzustand (5,5) zu gelangen.
2. Kostenfunktion: Die Kosten- oder Nutzenfunktion L(x, u) gibt die Kosten einer Aktion u im Zustand x an. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Kosten je nach Art des Feldes variieren:
L(x, u) =
3. Zustandsübergangsfunktion: Die Zustandsübergangsfunktion f(x, u) bestimmt den nächsten Zustand basierend auf dem aktuellen Zustand x und der gewählten Aktion u. In einem einfachen Gittermodell können die möglichen Zustände durch Bewegungen in vier Hauptrichtungen beschrieben sein (oben, unten, links, rechts).
Die deterministische Bellman-Gleichung kann also als folgt geschrieben werden:
V(x) = min(L(x, u) + V(f(x, u))) wobei
Diese Gleichung besagt im Wesentlichen, dass die Kosten im aktuellen Zustand x gleich den minimalen unmittelbaren Kosten L(x, u) zuzüglich der zukünftigen Kosten V(f(x, u)) sind, wenn die optimale Aktion u gewählt wird.
Implementiere einen Algorithmus in Python für das deterministische Szenario unter Verwendung der Value Iteration. Dein Algorithmus sollte die Wertfunktion iterativ aktualisieren, bis er konvergiert. Initialisiere die Wertfunktion mit 0 für das Zielfeld
Lösung:
Um das deterministische Szenario mit Hilfe der Value Iteration in Python zu lösen, können wir den folgenden Algorithmus implementieren. Zuerst initialisieren wir die Wertfunktion, setzen alle Werte außer dem Zielfeld auf unendlich, und aktualisieren die Werte iterativ, bis die Funktion konvergiert.
Hier ist der Python-Code, der dies implementiert:
import numpy as np# Dimensions des Gittersn, m = 5, 5ziel = (4, 4)# Initialisiere die WertfunktionV = np.full((n, m), float('inf'))V[ziel] = 0 # Zielfeld# Bewegungsrichtungen: oben, unten, links, rechtsrichtungen = [(-1, 0), (1, 0), (0, -1), (0, 1)]# Kosten für eine Bewegungbewegungskosten = 1hinderniskosten = 3def ist_valide(position): return 0 <= position[0] < n and 0 <= position[1] < m# Beispielhindernisse im Gitterhindernisse = {(2, 2), (3, 3)}def value_iteration(V, max_iter=1000, tol=1e-5): for _ in range(max_iter): V_alt = V.copy() max_delta = 0 for i in range(n): for j in range(m): if (i, j) == ziel: continue kosten = [] for r in richtungen: neuer_zustand = (i + r[0], j + r[1]) if ist_valide(neuer_zustand): if neuer_zustand in hindernisse: kosten.append(hinderniskosten + V_alt[i, j]) # Kosten an Ort und Stelle else: kosten.append(bewegungskosten + V_alt[neuer_zustand]) V[i, j] = min(kosten) max_delta = max(max_delta, abs(V[i, j] - V_alt[i, j])) if max_delta < tol: break return V# Führe Value Iteration ausV_konvergiert = value_iteration(V)# Ausgabe der resultierende Wertfunktiondrucke(V_konvergiert.round(2))
Der obige Code implementiert die Value Iteration für das deterministische Szenario:
ist_valide
überprüft, ob eine Position innerhalb der Grenzen des Gitters liegt.value_iteration
-Funktion wird iterativ ausgeführt, wobei die Wertfunktion V durch die Mindestkosten der möglichen Bewegungen aktualisiert wird.Diskutiere, wie der Policy-Iteration-Algorithmus genutzt werden könnte, um eine optimale Politik für den Roboter zu finden. Beschreibe die Hauptschritte des Algorithmus und hebe die Unterschiede zur Value Iteration hervor.
Lösung:
Um eine optimale Politik (Policy) für den Roboter in einem 5x5-Gitter zu finden und die Gesamtkosten zu minimieren, kann der Policy-Iteration-Algorithmus verwendet werden. Diese Methode besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptschritten: der Politikbewertung und der Politikverbesserung. Im Folgenden wird der Policy-Iteration-Algorithmus erläutert und im Vergleich zur Value Iteration hervorgehoben.
Policy-Iteration-Algorithmus:
V^{\pi}(x) = L(x, \pi(x)) + \sum_{x'} P(x'|x, \pi(x)) V^{\pi}(x')
\pi'(x) = \arg\min_u \bigg(L(x, u) + \sum_{x'} P(x'|x, u) V^{\pi}(x')\bigg)Falls die neue Politik
Zusammenfassung: Der Policy-Iteration-Algorithmus enthält beide Schritte, Politikbewertung und Politikverbesserung, die iterativ ausgeführt werden, um eine optimale Politik für den Roboter zu finden. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Value Iteration darauf, die Wertfunktion direkt zu aktualisieren, wobei die Politik implizit verbessert wird. Policy Iteration tendiert dazu, schneller zu konvergieren, während Value Iteration aufgrund ihrer Einfachheit leichter zu implementieren ist. Welche Methode verwendet wird, hängt von den spezifischen Anforderungen und Ressourcen ab, die zur Verfügung stehen.
Mit unserer kostenlosen Lernplattform erhältst du Zugang zu Millionen von Dokumenten, Karteikarten und Unterlagen.
Kostenloses Konto erstellenDu hast bereits ein Konto? Anmelden